Wenn es das war…

Hallo und herzlich Wilkomen auf meiner Webseite. Hier gibt es Katzenbilder und eine große Portion Eigenlob sowie Zynismus und so weiter. Ein guter Start wäre, einen Abriss über mich (von mir selber in der dritten Person geschrieben) zu lesen. Danach kann man ja mal ein bisschen Musik hören.

Blog

Release!

Da meine Page in den letzten 2 Jahren so ziemlich brach lag (Nicht existent war?) habe ich mich entschieden, es nun mal mit WordPress zu versuchen. Scheint ganz cool zu sein; Wenn es denn weiter so gut funktioniert, gibt es hier ab sofort wieder was auf die Ohren / Gemüter / Löffel. Ich möchte versuchen, …

Luftschlösser

Ich kann die Finger nicht von Konzept-Alben lassen. „Luftschlösser“ ist inzwischen die 19. Compilation die ich zusammengestellt habe. Es ging auch mal wieder alles ganz schnell… Kurz nach oder noch in der Abschlussphase von „Signale“ fing ich schon damit an. Wir reden also von Herbst 2016. Mal wieder hab ich ziemlich hart versucht Gitarre zu …

Signale

„Signale“ habe ich 2016 fertig gestellt, noch kurz vorm Sommer. Ich habe mir in erster Linie Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn kleine, grüne Männchen die Erde besuchen. Ich glaube wir Menschen würden uns verstecken, ihnen voyeuristisch beim Landen zusehen und uns hämisch darüber freuen, dass die Aliens denken, Bäume seien die höchst-entwickelte Spezies auf …

Lukas Diehl, *1.7.1987

Wenn es um zeitgenössische Komposition und Produktion von Popmusik geht, dreht sich heutzutage alles um digitalen Scheiß. In Kombination mit überteuertem, analogem Equipment ergibt sich ungeahnte Vielfalt. Lukas Diehl ist jemand, der sich aus diesem reichhaltigen Brunnen der Kreativität bedient. Mit einem Synthesizer, einem Mikrofon und einer E-Gitarre bewaffnet, lässt er sich auf diese Vielfalt ein. Gut, ein bisschen Peripherie schadet nicht; Eine mehr oder minder hochwertige Aufnahmesituation hat er sich in den letzten Jahren geschaffen. Was dann kommt sind nächtelange Recordingsessions und das Feilen am perfekten Text. Eingängig doch interessant soll es sein. Polyvalenz wird großgeschrieben (Ja, denn es ist in erster Linie ein Substantiv).

Lukas Diehl arbeitet im heutzutage beliebten Bereich „Irgendwas-mit-Medien“ und lebt in seinen freien Stunden seine Passion aus. Man kann ihm Audiophilie unterstellen; Wobei gerade in seinen ausgefallenen Arrangements die Tragweite der technischen Möglichkeiten zur Geltung kommt. Das alles in einen Guss zu bringen hat sich der 1987 in Marburg geborene, inzwischen in Hürth bei Köln Lebende auf die Fahnen geschrieben.

Das musikalische Spektrum reicht weit, von Radiopop mit Rockeinflüssen sowie Elektro- und Dubstepanleihen bis hin zur ein oder anderen schlageresken Wendung mit Hang zum Orchestralen – So könnte man die Musik in Schubladen verteilen. Irgendwie langsam-schnell und schwarz-weiß. Oder aber man gewährt ihm seinen Wunsch, seine Musik einfach als „Lukas-Diehl-Musik“ zu bezeichnen. Fröhlich-traurig, zynisch, manchmal gar nicht so kompatibel und trotzdem ergreifend und melancholisch. Man soll über das Nachdenken, was Lukas nicht sagen kann. Die Abstände zwischen den Zeilen sind gewollt weit – Wer dort etwas entdecken mag, darf seine eigenen Ideen hinzuformulieren. Und sie letztlich für sich behalten, es sei denn es handelt sich um Lob oder Liebesbekundungen.

Das Grübeln spiegelt sich in seinen Texten wieder. Mal sind es schlagwortlastige Ohrwürmer, mal verspielte, tiefgründige Analysen von Liebe, Schmerz und Leidenschaft. Nicht alles ist ernst zu nehmen, aber alles ist überlegt. Der Transport von Geist und Seele durch Text und Musik begeistert den Klavierstunden-geplagten Pianisten und Sänger.

In der sogenannten frühen Jugend bekam Lukas Diehl sein erstes Keyboard. Damit begeisterte und verwirrte er Freunde, Fremde, Kindergärtner und Arbeitskollegen. Mit 14 nahm er Klavierunterricht, nahm mit ziemlich herausragenden Ergebnissen an „Jugend musiziert“ teil, erhielt eine klassische Gesangsausbildung und gründete eine Band. In der Kölner Rockformation „KEINEPANIK“ ist Lukas der Tastenmann, seit 2005 hat diese Band Bestand. Gespielt hat er weit über 200 Mal in allen Ecken der Bundesrepublik, als Synthi-Mann und Sänger, als Pianist und Keyboarder in seiner Rockband oder in verschiedenen anderen Formationen. Doch nebenher bastelte er. Denn niemals konnte er seinen ultimativen musikalischen Willen durch seine Begleiter hindurchzwingen. So ist das eben mit Musikern.

Basteln, ausprobieren, Kabel stecken. Nach dem Studium der Tontechnik in 2010 verstand er auch endlich, was er da machte. Nicht dass es vorher anders geklungen hätte. Aber mit Sicherheit und Gelassenheit kann man Konzepte verwirklichen. Nicht nur für einen selber; Auch vielen anderen Musikern konnte er helfen – Songs schreiben, Recorden, Produzieren. Es hat ihn inspiriert, auf neue Herausforderungen aufmerksam gemacht. Lukas Diehl hat einen Kontrollwahn, er möchte, dass alles perfekt ist. Und das ist möglich mithilfe der der professionellen Studiotechnik. Signaltheorie, Gehörschulung, Elektrotechnik – All das sind Elemente, die für ihn unabdingbar geworden sind. Auch im Beruf. Lukas Diehl war übrigens auch mal Sendetechniker beim Westdeutschen Rundfunk in Köln und betreute Produktionen, Livesendungen und Internetauftritte im größten deutschen Sender. Der Blick aus dem Fenster auf den Kölner Dom fehlt ihm inzwischen etwas.

Alle Jubeljahre erscheinen seine Collections von Songs der letzten Monate und Jahre, die er dreisterweise „Alben“ nennt. Zu hören auf Spotify und erhältlich über die bekannten, digitalen Vertriebswege.